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Wassersäule



Die Wassersäule gibt die Wasserdichtheit von verschiedenen Materialien an (Zelt, Textilien, uvm.). Dabei wird auf ein einheitliches Messverfahren zurückgegriffen um verschiedene Produkte in puncto Wasserdichtheit vergleichbar zu machen.
Das ganze kann sich wie folgt vorstellen.
Auf dem zu prüfenden Stoff wird beispielsweise eine Säule gefüllt mit Wasser aufgestellt. Die Säule ist in unserem Beispiel 3.000 mm (3m) hoch und unten geöffnet. Dringt nun kein Wasser durch den Stoff so hat dieser eine Wassersäule von 3.000 mm (Hinweis: einfache Beschreibung zur Veranschaulichung).
Das Messverfahren gestaltet sich allerdings etwas anders. Zu Beginn ist kein Wasserdruck vorhanden und nach und nach wird in einer normierten Dosierung Wasser hinzugegeben. Dringt der 3. Tropfen durch das Material ist die maximale Wassersäule erreicht. Ist das beispielsweise bei einer Wassersäule von 3.500 mm der Fall, kann das Produkt dementsprechend gekennzeichnet werden.

Wann ist etwas wasserdicht?

- nach der europäischen Norm EN 343 ist Regenbekleidung ab 800 mm wasserdicht (Klasse 2), ab 1.300 mm wasserdicht (Klasse 3)

- nach DIN sind Außenzelte ab 1.500 mm wasserdicht, Bodenplanen ab 2.000 mm

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